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Neues Projekt Typisch untypisch Tomaten gehören ...

Diversicon nach oben

auticon hat gezeigt, dass es sehr wohl möglich ist, dass autistische Menschen in einem Beruf arbeiten, der ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht - zumindest in den Bereichen IT und Qualitätssicherung. autWorker hat sich dagegen mit Menschen beschäftigt, deren Stärken in anderen Bereichen liegen - und dabei nicht wenig erreicht. Bereits 2012 haben wir zusammen mit auticon begonnen, einen Ansatz zu entwickeln, der die Erfahrungen von autWorker mit denen von auticon verbindet. In der Zeit danach waren beide allerdings so sehr mit unserer jeweiligen Entwicklung beschäftigt, dass wir diesen Faden nicht mehr weiter verfolgt haben. Dirk Müller-Remus, Gründer von auticon, hat diesen Faden wieder aufgenommen und startet ein neues Projekt, Diversicon (https://diversicon.de). Das Projekt startet mit einem erfolgreichen Crowdfunding in Berlin und soll bei Erfolg in weitere Städte übertragen werden.

Typisch untypisch nach oben

Herausgegeben von: Tobias Gatti, Eleonora Kohl und Hajo Seng
Erscheint voraussichtlich im Sommer 2017 im Kohlhammer Verlag

Wie gestalten erwachsene Asperger-Autisten ihr Erwerbsleben?
Welche Berufswege gehen sie, welche Erfahrungen gesellen sich dabei typischerweise hinzu und gibt es Faktoren, die sich als förderlich oder hemmend für die Berufsbiografie erweisen?

Um diese Fragen zu beantworten, werden Einblicke in individuelle Werdegänge und deren authentische Reflektion benötigt. Die hier zusammengestellten 21 Berufsbiographien wurden von Asperger-Autistinnen und -Autisten geschrieben und bilden zusammen ein weites Spektrum an beruflichen Erfahrungen ab, in denen sich dennoch Gemeinsamkeiten finden. Zusammen mit Interviewskizzen zu diesen Parallelen, entsteht ein Werk mit überindividueller Perspektive.

Das Buch stellt den persönlichen Berufsweg in den Kontext der Berufswege anderer Autisten, bietet Raum für die typischen autistischen Erlebens- und Sichtweisen und findet auf Basis der strukturierten Selbstbetrachtung die überindividuellen Besonderheiten von untypischen Menschen.
Abgerundet wird das Werk durch eine Einführung zur Berufssituation von Asperger-Autisten sowie einer thematischen Weiterführung, in der einige Initiativen und Zentren vorgestellt werden, die bei der Berufsförderung von Autisten aktiv sind.

Tomaten gehören nicht auf die Augen nach oben

Ein Bilderbuch von Kristin Behrmann und Hajo Seng
Erhältlich bei Papierfresserchens MTM Verlag

Als Kristin Behrmann und Hajo Seng zur Schule gingen, war das Asperger Syndrom noch weitgehend unbekannt. Sie gingen als Sonderlinge durch und mussten selbst auf schwierige und langwierige Weise herausfinden, was sie so anders machte und warum sie sich in der Welt der Menschen so fremd und isoliert fühlten. Heute erhalten Kinder und Jugendliche, die auf ähnliche Weise „aus dem Rahmen fallen“, oft eine Asperger Syndrom Diagnose. Doch was heißt es, ein Asperger Autist zu sein? Wie fühlt es sich an, wie wirkt es auf andere? Nicht nur für Jugendliche ist es außerordentlich schwierig, eine solche Diagnose in ihren vielfältigen Aspekten zu verstehen und auf sich selbst zu beziehen. mehr